Sonntag, 26. Januar 2014

Willkommen und "warum eigentlich vegan?"

Hallo und herzlich willkommen auf meinem neuen veganen Blog. Ich freue mich, dass ihr euch für das Thema Tierschutz interessiert und hier gelandet seid. Ich möchte gleich vorab sagen, dass ich niemandem etwas aufzwingen möchte. Ich möchte nicht zu den intoleranten Veganern gehören, die ihr Umfeld so beeinflussen möchten, als würde es den Anschein erwecken, wir sind in einer Sekte. Natürlich wäre es für mich großartig, den einen oder anderen zum Nachdenken zu bewegen, aber jeder sollte sein Leben so leben, wie er möchte und dafür nicht verurteilt werden. Ich möchte hier nur Fakten aufzeigen.

Warum das Ganze eigentlich?
Ich lebe nun seit 3 Jahren vegetarisch und seit etwa einem halben Jahr überwiegend vegan. Bereits in der frühen Kindheit wurde ich mit den grausamen Dingen des Schlachtens konfrontiert. Als 15-jährige wollte ich schon mal anfangen vegetarisch zu leben, jedoch hab ich mich zu der Zeit noch nicht mit Alternativen und anderen schönen Dingen auseinandergesetzt, so dass ich ziemlich schnell den Appetit an allem verlor und wieder anfangen sollte, Fleisch zu essen. Mit 18 versuchte ich es erneut als Jahresvorsatz für 2011 und siehe da, es war die beste Entscheidung meines Lebens.

Tiere sind Lebewesen mit Gefühlen, genau wie du und ich. Sie haben das gleiche Recht auf ein glückliches Leben wie wir. Ich habe als 6-jähriges Mädchen auf einem Schlachthof live miterlebt, wie die Schweine in die Transporter gequetscht, fast gestapelt wurden und dabei gequiekt haben vor Angst. Für mich gibt es absolut keine Entschuldigung dafür Fleisch zu essen. Wie oft höre ich "Ich kann nicht darauf verzichten, ich esse es zu gerne".. Das hab ich auch getan, sehr sehr gern sogar. Dennoch fehlt es mir an nichts. Es gibt genug Alternativen, die an den Geschmack herankommen oder ihn sogar übertreffen. Einige Rezepte habe ich auch schon auf PinkLoveliness gepostet. Aber der Gedanke, tote Tiere zu essen, die wochenlang gequält, gemästet und mit Antibiotika vollgestopft wurden, ist für mich beängstigend und alles andere als schön.
Ich habe in der Zeit so viele schöne neue Dinge für mich entdeckt, die mich glücklich und sogar gesünder sein lassen. Als Kind gabs bei meiner Oma oft Kartoffeln. Ich war niiie ein Kartoffel-Fan, hab auch nicht wie andere Kinder gern Pommes gegessen. Jetzt liebe ich Kartoffeln. Und ich habe Zucchini, Brokkoli, Rucola und viele andere schöne Sachen gefunden, die zubereitet sehr lecker schmecken.
Ein weiterer Punkt dafür ist unsere Gesundheit. Dass tierische Fette für den menschlichen Körper nicht gesund sein können, ist Fakt. Derzeit lese ich das Buch "Peace Food" von Rüdiger Dahlke, einem Arzt, der nun seit über 40 Jahren vegan-vegetarisch lebt. Er schreibt, dass sogar schwer herzkranke Patienten durch eine vegane Ernährung geheilt wurden. Wahnsinn, oder? So viel zum Thema, vegan sei ungesund. Wenn jeder seinen Fleisch- und Milchkonsum einschränken würde, wäre den Tieren, dem eigenen Körper und der Umwelt um einiges geholfen. Aber auf das Buch, unsere Gesundheit und die Umwelt werde ich in den kommenden Posts noch genauer eingehen. Ich werde außerdem aufzeigen, aus welchen veganen Schätzen wir wichtige Nährstoffe wie Calcium, Eisen, Proteine usw. aufnehmen können. Rezepte werde ich euch auch nicht vorenthalten.

Ich freue mich, wenn ihr weiter dran bleibt. :)

xxx
JayJay