Montag, 1. Dezember 2014

Vanillekipferl

Am Wochenende hab ich Vanillekipferl gebacken. Hach, die Weihnachtszeit und die Vorbereitungen sind doch einfach toll! :)


Zutaten für 2 Bleche:
  • 600g Mehl
  • 180g Zucker
  • 440g Margarine
  • 200g gemahlene Mandeln
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Vanilleschoten
  • 50g Puderzucker

Mehl, Zucker, Vanillezucker, Margarine und Mandeln zu einem Teig kneten und zu Kipferln formen, anschließend 15-20 Min backen. Den Puderzucker mit dem Mark aus den Vanilleschoten vermischen und die abgekühlten Kipferl drin wälzen. Fertig! Und sie sind wirklich sehr lecker :)


Viel Spaß beim Nachbacken!

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JayJay

Freitag, 3. Oktober 2014

Kiba-Kuchen

Am Dienstag hatte ich Geburtstag und habe für meine Familie und Kollegen gebacken. Entschieden hab ich mich für einen Kiba-Kuchen.


Zutaten für ein Blech:
  • 300g Mehl
  • 150g Zucker
  • 1 zerdrückte Banane
  • 300ml Kirschsaft
  • 50ml Bananensaft
  • 100ml Sonnenblumenöl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • Fett für das Blech

Alle Zutaten zusammen in eine Schüssel geben und gut durchmixen. Danach alles in eine eingefettete Form oder ein Blech geben. Ich hab hier noch Kirschen in den Teig getan, damit der Kuchen etwas saftiger und fruchtiger ist. Den Kuchen 20-30 Minuten bei 200 Grad Ober-/Unterhitze oder 180 Grad Umluft backen, am besten mit dem Messer reinstechen, ob er schon durch ist. Fertig! Der Kuchen hat allen gut geschmeckt :)

xxx
JayJay 

Sonntag, 27. Juli 2014

Tzaziki

Die Tage habe ich mich an Tzaziki probiert. Das Rezept dazu ist ganz einfach.

  • 500g Sojajoghurt natur (am besten Provamel, der von Alpro ist gesüßt)
  • 1 Salatgurke
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1 TL Öl
  • Salz & Pfeffer

Die Gurke raspeln, den Joghurt hinzugeben, die Knoblauchzehen pressen, das Öl hinzugeben und alles vermengen. Am besten über Nacht noch ziehen lassen, damit sich der Knoblauchgeschmack noch entfalten kann. Fertig! :)


Es ist etwas flüssiger geworden als normal, es hat aber niemanden gestört, sondern allen geschmeckt. Hat man eben eine Tzaziki-Soße :D

So sah dann mein Grillteller aus :)


Viel Spaß beim Nachmachen!

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JayJay 

Sonntag, 1. Juni 2014

Vegane Pizza

Die Tage haben wir Pizza selbst gemacht. Den Pizzateig haben wir ganz unspektakulär von Aldi, der Rest ergibt sich ja von selbst.


Bestückt hab ich meine Pizza mit Mais, Champignons, Broccoli, Rucola und Zwiebeln.


Als Käseersatz hab ich Hefeschmelz genommen.

Rezept:
  • 150ml Wasser
  • 4 EL Hefeflocken
  • 2 EL Margarine
  • 3 TL Mehl
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Senf
Margarine im Topf schmelzen, dann mit einem Schneebesen das Mehl einrühren. Wasser zugeben, Hefeflocken, Salz und Senf einrühren und unter Rühren aufkochen. Fertig! Das Ganze kommt dann über die Pizza.

 Die fertige Pizza


Kann ich nur empfehlen. Geht schnell und schmeckt gut :)

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JayJay

Samstag, 3. Mai 2014

Kauftipp: Vegan Magazin

Anfang April kam das neue Vegan Magazin raus, unterstützt von der Veganen Gesellschaft Deutschland.


Es kostet 3,50€ und ist in so gut wie jedem Kiosk und Zeitschriftenhandel erhältlich.

Im Magazin werden Tipps gegeben, den Einstieg in ein veganes Leben zu vereinfachen. Des weiteren geht es um Zahlen, Daten, Fakten, Studien und Erfahrungsberichte.



... und tolle Rezepte sind natürlich auch dabei :)


Ich lege das Magazin jedem ans Herz. Einfach, um nachzudenken, was in der Welt und mit uns passiert und was wir gemeinsam dagegen tun können.



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JayJay

Sonntag, 27. April 2014

Apfelkuchen

Hallo,

ich bin Tina, die Mutter von JayJay.

Ich darf heute einen Guest-Post hier schreiben, da ich am Oster-Wochenende einen veganen Apfelkuchen für die ganze Familie gebacken habe.

Ich selber lebe nicht vegan, nehme mir aber schon einiges von JayJay an und lerne täglich dazu ;-)
Es sollte also ein Kuchen ohne jegliche tierische Produkte werden.

 Ich stellte mir das erst schwierig vor und dachte, ich muss noch jede Menge Zutaten einkaufen ... dem war zum Glück nicht so. Die Weiten des Internets überraschen mich doch immer wieder, so fand ich ein simples Rezept für Apfelkuchen und musste nur noch Äpfel einkaufen, den Rest hatte ich zu Hause.
Los gings mit den Äpfeln .... 8 Stück schälen und in kleine Stücke schneiden.


 Anschließend eine kleine Banane zu Mus zerkleinern. Die Banane sollte nicht zu reif sein, da der Geschmack sich sonst zu sehr im Apfelkuchen wieder findet. Die Banane dient übrigens der Bindung.


Zu diesem "Bananenbrei" noch 300 g Mehl, 200 g Margarine sowie 100 g Zucker (ich habe die doppelte Menge genommen) geben. Das Ganze in einer Schüssel gut verkneten und dann 3/4 dieses Teiges in eine Springform (28 er) geben, den Boden sowie den Rand der Form damit auskleiden.


Danach dann die Äpfel mit einem Schuss Wasser und 3 Esslöffeln Zucker aufkochen und köcheln lassen, bis eine breiige Apfelmasse entstanden ist.
"Meine" Äpfel hatten keinen guten Geschmack ... hätte lieber säuerliche genommen, die habe ich aber beim Einkaufen nicht bekommen :-( So habe ich zu der Apfelmasse dann noch ein mittelgroßes Glas selbstgemachten Mus aus Boskop-Äpfeln gegeben .... dann war der Geschmack gut :-)
Die Apfelmasse dann auf den Teig in der Springform geben und gut verteilen. Den "zurückgelegten" Rest des Teiges über die Apfelmasse geben bzw. streuseln.


Dann in den Backofen damit und bei 180 Grad Ober-und Unterhitze ca. 20 Minuten backen, bis der Kuchenrand und die Streusel goldbraun sind.


 Ich habe das Rezept etwas abgewandelt, in dem ich zu der Apfelmasse KEINEN Zimt dazu gegeben habe und weil ich Zuckerguss so liebe, habe ich, nachdem der Kuchen erkaltet war, ein Paket Puderzucker mit etwas Wasser zu einem Guss gemacht und den Kuchen damit bedeckt.


 Angeschnitten sah er so aus und war saulecker :-)


Übrigens .... das Backpulver habe ich nicht vergessen, dieser Kuchen wird ohne gebacken. 
Wer von Euch gedeckten Apfelkuchen gern isst, wird diesen Kuchen lieben. Genauso schmeckt er, nur hat er knusprige Streusel .... irgendwie noch besser ;-)
Viel Spaß beim Nachbacken wünscht Euch
Tina

Donnerstag, 24. April 2014

Schnelle Schokomuffins

Am Dienstag hab ich ganz spontan Schokomuffins gebacken. Sie gehen wirklich schnell und sind aus einfachen Zutaten, die jeder zu Hause hat.


Zutaten für 15 Stück:
  • 300g Mehl
  • 50g Kakaopulver
  • 250g Zucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 7 EL Pflanzenöl
  • 375ml Wasser oder Pflanzenmilch

Den Ofen auf 170 Grad vorheizen. Alle Zutaten zu einem Teig vermischen und in die Muffinformen geben. Anschließend circa 25-30 Minuten backen. Fertig! :)

Die Sterne sind ein wenig missglückt. :D


Ein tolles Rezept wenn's mal schnell gehen muss.

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JayJay

Mittwoch, 12. März 2014

Meine erste Vegan-Box

... ist gestern angekommen. Man kann zwischen einer kleinen oder einer großen Box auswählen, die kleine kostet 14,90€, die große 24,90€. Ich hab mir erstmal die kleine Box bestellt, um erstmal zu schauen.

Die kleine Box ist schon relativ groß und der Inhalt war liebevoll verpackt


Der Inhalt



  • Indi Coco Kokoswasser, Originalgröße (330 ml), Normalpreis: 1,89€
  • Weleda Hafer Aufbau Shampoo, Probiergröße (18 ml), Normalpreis: 1,95€
  • Vantastic Foods Parmezzano, Originalgröße (60 g), Normalpreis: 2,89€
  • Vegan Bakery White Choco Chip Cookie, Originalgröße (60 g), Normalpreis: 2,49€
  • Vivani Mandel Orange Riegel, Originalgröße (35 g), Normalpreis: 0,99€
  • Vivani White Nougat Crisp Riegel, Originalgröße (35 g), Normalpreis: 0,99€
  • Biostyle Culturaw Sirulina Crackers, Originalgröße (90 g), Normalpreis: 4,20€
  • Tartex Cremisso Ananas-Curry Brotaufstrich, Originalgröße (180 g), Normalpreis: 2,49€

Ich find die Box sehr gelungen und freue mich, dass von allem etwas dabei ist, sogar ein Shampoo :) Das Ananas-Curry hab ich meinem Stiefpapa gegeben. Ich liebe Curry, Ananas aber leider überhaupt nicht. Er freut sich dafür umso mehr. Den Parmesan hatte ich mir zwar schon mal gekauft, aber Vorräte sind ja immer gut. Kokoswasser mag ich und am meisten freu ich mich auf den Cookie und die Riegel. In der großen Box waren übrigens 2 weitere Produkte drin.

Eine tolle Box! Ich freu mich schon auf die nächste :)
Abonnieren kann man sie hier: http://www.vegan-box.de/ ... kann ich jedem nur empfehlen, der sich an veganer Kost probieren möchte. Man kann sie jederzeit auch wieder abbestellen.

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JayJay

Dienstag, 25. Februar 2014

Reis mit Currysauce und Zucchini

Am Wochenende hab ich mich an Curry probiert, da wir kürzlich indisch essen waren und ich auf den Geschmack gekommen bin.


Zutaten Currysauce für 4 Portionen:
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 1 Banane
  • 1/2 Apfel
  • 25 g Margarine
  • 3-4 TL Curry (je nach Geschmack, ich hab noch mehr genommen)
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Kokosmilch oder Sojasahne
  • 1 Zucchini
  • Salz & Pfeffer

Die Zwiebeln in der Margarine goldgelb anschwitzen. Dann kommen Apfel und Banane hinzu, diese mit anschwitzen. Den Curry drüber träufeln und mit der Brühe auffüllen, dann das Ganze circa 5 Minuten kochen lassen. Anschließend wird das Gemisch mit der Kokosmilch oder der Sojasahne verfeinert und mit dem Pürierstab püriert. Die geschnittene Zucchini hinzugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Parallel den Reis kochen. Abschließend mit Salz, Pfeffer und ggf. nochmal Curry würzen.

Guten Appetit! Mein Stiefpapa und ich mögens sehr :)

xxx
JayJay

Sonntag, 9. Februar 2014

Warum Kuhmilch für den menschlichen Körper nicht geeignet ist und welche Calcium-Lieferanten es gibt


Es gibt so viele Gründe, Kuhmilch nicht mehr zu konsumieren. Als ich mit den grausamen Dingen konfrontiert wurde, habe ich den Konsum sofort eingestellt. Aber warum?
Ein Großteil der Menschen kennt die Hintergründe gar nicht. Selbst in meiner Familie ist das Thema noch eine große Diskussion. In den Köpfen der Menschheit hat sich der Gedanke "Kühe müssen doch gemolken werden, sonst platzen die Euter" festgesetzt. Soweit bis hierhin - aber warum gibt eine Kuh überhaupt Milch?
Es ist hier nichts anderes als beim Menschen. Eine Frau gibt nur während oder nach der Schwangerschaft Milch - genauso bei Milchkühen. Sie werden am laufenden Band schwanger gehalten, damit wir die Milch bekommen, nicht etwa das Kälbchen, also das eigene Kind. Das Kälbchen wird dem Muttertier direkt nach der Entbindung entrissen und entweder gezüchtet oder geschlachtet. Die Kuh wird an Melkmaschinen angeschlossen. Durch das ständige Anschließen an Melkmaschinen kommt es auch nicht selten vor, dass sich das Euter entzündet. Die Milch ist somit mit Eiter und Keimen belastet, außerdem auch noch mit Fäkalien und Antibiotika, letzteres wird den Tieren ja leider reichlich zugeführt. Stellt euch mal vor, ihr bekommt ein Baby und es wird euch direkt nach der Geburt entrissen, weil eine andere Spezies geil auf eure Milch ist. Das ist doch grausam, oder? Um es mal ganz krass auszudrücken: Wir nehmen den Babys einer anderen Spezies die Milch weg.
Durch diese Prozedur wird eine Kuh durchschnittlich nur 4 Jahre alt, unter normalen Umständen kann eine Kuh 20-25 Jahre alt werden.

Auch aus gesundheitlichen Gründen ist es ratsam, auf Kuhmilch zu verzichten. Wenn ich erzähle, ich nehme keine Milchprodukte zu mir, ist das Geschrei erstmal groß. "Vegan ist aber nicht gesund!" ... doch, ist es. Vegan sein gehört zu der gesündesten Art sich zu ernähren. Ein Zitat aus dem Buch "Peace Food" von Rüdiger Dahlke: "Die Rolle von Milchprodukten bei der Entstehung von Krebs lässt sich lässt sich nicht wegdiskutieren, genauso wenig wie die von Fleisch. Wenn auf Zigarettenpackungen entsprechende Aufdrucke vor Krebs warnen, obwohl nur 2 von 100 Rauchern Bronchialkarzinome entwickeln, gehören sie konsequent auch auf Milch- und Fleischprodukte, etwa: Fleischverzehr führt zu Krebs und Infarkten, oder: Dieses Dessert enthält Milch. Sie kann Krebs verursachen und töten. Dies lässt sich inzwischen auch wissenschaftlich beweisen".
Jede Muttermilch ist auf die entsprechende Art abgestimmt und umso proteinreicher, je schneller der Nachwuchs wachsen soll. Kuhmilch hat 3,3% Eiweiß, das Kalb nimmt in circa 47 Tagen 100kg zu. Die Milch des Menschen weist 1,2% Eiweiß auf, ein menschliches Baby verdoppelt sein Gewicht in circa 180 Tagen. Somit ist jede Milch auf die eigene Spezies angepasst. Kuhmilch ist für den menschlichen Körper dementsprechend viel zu proteinlastig und kann nicht richtig verdaut werden. Milch enthält zwar Calcium, erhöht aber aufgrund der bereits genannten Gründe das Risiko, an Osteoporose und/oder Krebs zu erkranken.
Jetzt wird der ein oder andere sagen "hey, vor ein paar hundert Jahren auf dem Land wurde auch Milch konsumiert". Ja, richtig, aber ganz bestimmt nicht unter solch grausamen Bedingungen. Da gab es noch keine Massenproduktion, keine Melkmaschinen, keine Verunreinigung der Milch durch Verletzungen der Tiere und auch keine Trennung zwischen dem Muttertier und dem Kalb. 

Hier noch eine kurze Erklärung zur Laktoseintoleranz:
Um Muttermilch zu verarbeiten, haben wir spezielle Enzyme im Körper. Wenn wir älter sind, benötigen wir keine Muttermilch mehr und ernähren uns von fester Nahrung. Somit hört der Körper auf, das Enzym Laktase zu produzieren. Menschen, die über das Enzym nicht mehr verfügen, können keine Milch mehr verarbeiten und leiden somit an Laktoseintoleranz.

Doch was gibt es für Alternativen?
Ich persönlich favorisiere Reismilch, die ich jeden Morgen in meinem Kaffee trinke. Die Geschmäcker sind hier aber ganz unterschiedlich - ich kenn auch viele, die Sojamilch total lieben. Dann gibt es noch Hafermilch, Mandelmilch, Walnussmilch, Kokosmilch und viel viel mehr. Da muss man sich einfach ausprobieren. Ich hab auch lange dafür gebraucht. In manche Pflanzenmilch wird Calcium zugesetzt, d.h. unser Calcium-Gehalt ist schon mal gesichert. Für unterwegs kann ich Starbucks empfehlen, die mittlerweile ihren Kaffee auch mit Sojamilch anbieten.


Weitere calciumhaltige Lebensmittel sind u.a.:
  • Tofu
  • Grünkohl
  • Brokkoli
  • Tempeh
  • Sojadrink
  • Lauch
  • Sesam
  • Rucola
  • Fenchel
  • roher Amaranth
  • getrocknete Feigen
  • Staudensellerie

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick über die Wahrheit der Kuhmilch geben. Bei Fragen könnt ihr gern auf mich zukommen.

"Eine Kuh produziert, wie jedes Säugetier, Milch für ihre Babys. Deine Mutter ist keine Kuh und du bist kein Kälbchen. Deshalb ist es absolut unnormal und völlig absurd, dass du ihre Milch trinkst."

xxx
JayJay 

Sonntag, 2. Februar 2014

Veggies essen meinem Essen das Essen weg

Zuerst möchte ich mich für den Support bedanken, den ich in der vergangenen Woche für diesen Blog bekommen habe. Ich hätte nie im Leben gedacht, dass sich auch so viele Omnis (= Fleischesser) mit dem Thema auseinandersetzen und ihren Konsum von tierischen Produkten einschränken möchten. Gemeinsam machen wir die Welt ein bisschen besser. :)


Welcher Vegetarier oder Veganer hat sich noch nicht den Spruch "Veggies essen meinem Essen das Essen weg" anhören müssen? Ich denke, den hat schon jeder mal gedrückt bekommen. Und ganz ehrlich, er ist einfach nur mehr als dämlich und mit solchen Leuten unterhalte ich mich dann gar nicht mehr. An der Stelle lass ich mal ein paar Zahlen sprechen:

Rund 98% des weltweit angebauten Sojas wird zur Tierfütterung verwendet, aus nur 2% werden Lebensmittel hergestellt.
Für den Fleischkonsum verhungern täglich circa 40.000 Kinder, während circa 40% der weltweit gefangenen Fische, circa 50% der Getreideernte und die 98% der Sojaernte an die Tiere der Fleisch- und Milchindustrie verfüttert werden. Der Großteil hiervon stammt aus den Entwicklungsländern und wird exportiert, statt die hungernde Bevölkerung vor Ort zu ernähren. 

Aus 16kg Getreide können entweder 20 Menschen direkt ernährt werden oder 2kg Fleisch erzeugt werden, von dem nur 2 Menschen etwas haben.
Quellen: Zeit, Fokus, Vegane Gesellschaft Deutschland


Viel brauch ich dazu nicht zu sagen, oder? Es ist einfach fürchterlich. Ich hoffe, dass einige Menschen mal darüber nachdenken, bevor sie irgendwas Dummes labern. Es ist nicht nur die Grausamkeit für die Tiere, die gemästet und brutal geschlachtet werden, sondern auch für viele Menschen, denen es nicht so gut geht wie uns. Wir leben alle auf einer Erde - also tut was dafür.

Ich habe übrigens eine Seite mit Rezepten und ein veganes ABC erstellt, was ihr rechts in der Sidebar nachsehen könnt.

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JayJay

Sonntag, 26. Januar 2014

Willkommen und "warum eigentlich vegan?"

Hallo und herzlich willkommen auf meinem neuen veganen Blog. Ich freue mich, dass ihr euch für das Thema Tierschutz interessiert und hier gelandet seid. Ich möchte gleich vorab sagen, dass ich niemandem etwas aufzwingen möchte. Ich möchte nicht zu den intoleranten Veganern gehören, die ihr Umfeld so beeinflussen möchten, als würde es den Anschein erwecken, wir sind in einer Sekte. Natürlich wäre es für mich großartig, den einen oder anderen zum Nachdenken zu bewegen, aber jeder sollte sein Leben so leben, wie er möchte und dafür nicht verurteilt werden. Ich möchte hier nur Fakten aufzeigen.

Warum das Ganze eigentlich?
Ich lebe nun seit 3 Jahren vegetarisch und seit etwa einem halben Jahr überwiegend vegan. Bereits in der frühen Kindheit wurde ich mit den grausamen Dingen des Schlachtens konfrontiert. Als 15-jährige wollte ich schon mal anfangen vegetarisch zu leben, jedoch hab ich mich zu der Zeit noch nicht mit Alternativen und anderen schönen Dingen auseinandergesetzt, so dass ich ziemlich schnell den Appetit an allem verlor und wieder anfangen sollte, Fleisch zu essen. Mit 18 versuchte ich es erneut als Jahresvorsatz für 2011 und siehe da, es war die beste Entscheidung meines Lebens.

Tiere sind Lebewesen mit Gefühlen, genau wie du und ich. Sie haben das gleiche Recht auf ein glückliches Leben wie wir. Ich habe als 6-jähriges Mädchen auf einem Schlachthof live miterlebt, wie die Schweine in die Transporter gequetscht, fast gestapelt wurden und dabei gequiekt haben vor Angst. Für mich gibt es absolut keine Entschuldigung dafür Fleisch zu essen. Wie oft höre ich "Ich kann nicht darauf verzichten, ich esse es zu gerne".. Das hab ich auch getan, sehr sehr gern sogar. Dennoch fehlt es mir an nichts. Es gibt genug Alternativen, die an den Geschmack herankommen oder ihn sogar übertreffen. Einige Rezepte habe ich auch schon auf PinkLoveliness gepostet. Aber der Gedanke, tote Tiere zu essen, die wochenlang gequält, gemästet und mit Antibiotika vollgestopft wurden, ist für mich beängstigend und alles andere als schön.
Ich habe in der Zeit so viele schöne neue Dinge für mich entdeckt, die mich glücklich und sogar gesünder sein lassen. Als Kind gabs bei meiner Oma oft Kartoffeln. Ich war niiie ein Kartoffel-Fan, hab auch nicht wie andere Kinder gern Pommes gegessen. Jetzt liebe ich Kartoffeln. Und ich habe Zucchini, Brokkoli, Rucola und viele andere schöne Sachen gefunden, die zubereitet sehr lecker schmecken.
Ein weiterer Punkt dafür ist unsere Gesundheit. Dass tierische Fette für den menschlichen Körper nicht gesund sein können, ist Fakt. Derzeit lese ich das Buch "Peace Food" von Rüdiger Dahlke, einem Arzt, der nun seit über 40 Jahren vegan-vegetarisch lebt. Er schreibt, dass sogar schwer herzkranke Patienten durch eine vegane Ernährung geheilt wurden. Wahnsinn, oder? So viel zum Thema, vegan sei ungesund. Wenn jeder seinen Fleisch- und Milchkonsum einschränken würde, wäre den Tieren, dem eigenen Körper und der Umwelt um einiges geholfen. Aber auf das Buch, unsere Gesundheit und die Umwelt werde ich in den kommenden Posts noch genauer eingehen. Ich werde außerdem aufzeigen, aus welchen veganen Schätzen wir wichtige Nährstoffe wie Calcium, Eisen, Proteine usw. aufnehmen können. Rezepte werde ich euch auch nicht vorenthalten.

Ich freue mich, wenn ihr weiter dran bleibt. :)

xxx
JayJay